Projekt

Zu Sportstationen umfunktionierte leer stehende Bahngebäude – eine ökologisch sinnvolle Förderung von Sport und Regionen

Durch welche Formen der Prozessgestaltung lässt sich die Nutzung leerstehender Bahngebäude als Sportstationen öffentlich überzeugend erproben und damit als Grundlage einer erhofften Durchsetzung nutzen?

In einer ersten Phase werde ich eine internationale Recherche über bestehende Angebote durchführen, die Sport mit öffentlichem Verkehr verbinden. Anschliessend werde ich ein Konzept erstellen, welches die Umnutzung eines konkreten Bahnhofs vorsieht. Um auf die SportStation aufmerksam zu machen, soll das Konzept in Form eines Events der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Die Personen, die ich mit meinem Projekt ansprechen will, sind Sportbegeisterte, die ihre Freizeit gerne im Freien verbringen. Eine genauere Definition meiner Zielgruppe kann ich jedoch erst nach der Recherchephase abgeben.
Laut einer Studie des BAFU (Bundesamt für Umwelt), sind rund 20% des schweizerischen Verkehrsaufkommens auf Fahrten zu Sportstätten (Wettkämpfe, Trainings usw.) zurückzuführen. Die drängender werdende Forderung nach ökologischer Nachhaltigkeit spricht für eine verstärkte Verbindung von Freizeitangeboten mit öffentlichem Verkehr. Angebote in diesem Bereich sind in der Schweiz bereits vorhanden. Dennoch sehe ich grosses Potential hinsichtlich des gut ausgebauten Verkehrsnetzes, der Vielfalt an Sportarten und dafür geeigneter Gebiete, welches ich mit meinem Projekt ausschöpfen möchte.
SportStation unterscheidet sich von verwandten Angeboten insofern, als es an den jeweiligen Orten das Ausüben mehrerer Sportarten ermöglichen will. Zudem soll die SportStation neben Verkauf, Vermietung von Sportartikeln und Schulungsangeboten auch ergänzende Dienstleistungen wie Gastronomie, Sanitäranlagen und vielleicht sogar Übernachtungsmöglichkeiten enthalten.

Mein Projekt sieht seinen Schwerpunkt im Tourismus und Freizeitbereich vor. Da ich auf diesem Gebiet wenig Erfahrung vorweisen kann, bin ich auf gewisse Unterstützung angewiesen. Ich hoffe also, einen Partner bzw. Coach zu finden, der mir bei der Zusammenarbeit mit Behörden und Verbänden hilft und in regelmässigen Abständen eine objektive Beurteilung meines Projektstands abgeben kann.
Zudem werde ich versuchen, Sportartikelhersteller als Partner zu gewinnen, die Interesse an meinem Projekt haben.
Ich sehe mein Projekt im Cluster2 angesiedelt, weil die Verbindung von Freizeitaktivitäten mit dem öffentlichen Verkehr in ökologischer Hinsicht Sinn macht.
Die Nutzung bestehender Infrastruktur (Immobilien / Logistik) kann der SportStation zudem zu einer schnelleren Umsetzung verhelfen, da dadurch massiv Zeit und Kosten eingespart werden können.

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